Der ideale Kunde



Noch Fragen – Kienzle?
In einer Hommage an ein sehr unterhaltsames TV-Format lassen wir Kienzle und Hauser aus der Perspektive der Unternehmensleitung über den Sinn und Unsinn von Beratereinsätzen disputieren …


Na, lieber Kollege Hauser, wie halten Sie’s denn in Ihrem Unternehmen mit den Beratern?

Sie haben Ihre Fangfragen zwar schon besser verpackt, lieber Herr Kienzle, aber trotzdem: Ich halte es mit Bernie Ecclestone. Und der hat mal gesagt: „Alles im Leben ist eine Frage der richtigen Entscheidung." Ich verantworte Leben und Arbeitsplätze von über 2 000 Menschen und fremdes Geld. Wenn ich falsch entscheide, falsch urteile, dann gefährdet dies das Unternehmen und die Menschen. Ich habe es mir zur Regel gemacht, vor allem schwierige Entscheidungen immer mit kompetenten Externen zu beraten.

So, so, Herr Hauser. Also ich bin da ganz anderer Meinung. Wer Berater hat – hat schon versagt, lieber Herr Kollege. Ich werde dafür bezahlt, dass ich meinen Laden im Griff habe. Wenn ich dazu einen Berater brauche, dann ist einer zu viel, entweder der Berater oder ich. Ich erwarte von mir und meinem Führungskreis, dass wir selbst die Lage richtig einschätzen, Probleme lösen, Konzepte entwickeln und umsetzen.

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